Die Kurie des Pompeius
Audioguide auf Deutsch
Auf dem weitläufigen rechteckigen Platz, dem heutigen Largo di Torre Argentina, unweit des Kapitols, liegen die Ruinen der Area Sacra, des heiligen Bezirks des Marsfelds. Archäologen haben dort die Kurie des Pompeius lokalisiert, wo Julius Caesar am 15. März 44 v. Chr. ermordet wurde.
Kurz zuvor hatte der Senat Julius Caesar zum Diktator auf Lebenszeit ernannt, eine Entscheidung, die bei einigen Senatoren auf Widerstand stieß. Sie befürchteten, das Regime würde in Tyrannei münden und Caesar würde sich selbst zum König von Rom krönen lassen.
Die Ermordung Julius Caesars war das Ergebnis einer Verschwörung römischer Senatoren, die sich Liberatores nannten. Zu ihren bekanntesten Anführern zählten Marcus Junius Brutus, Gaius Cassius Longinus und Decimus Junius Brutus Albinus.
Nach Cäsars Tod begann in Rom eine Zeit großer Instabilität, die mit dem Einzug der Triumvirn in Rom im November 43 v. Chr. und der anschließenden Ermordung Ciceros in Kampanien ihr Ende zu finden schien.